Stiftskirche

Aus Berchtesgaden Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Stiftskirche

Nonntal 483471BerchtesgadenBayernDeutschland47.63347813.0037
Berchtesgadener Land > Berchtesgaden > Stiftskirche
  1. <span itemprop="name">Berchtesgadener Land</span>
  2. <span itemprop="name">Berchtesgaden</span>
  3. <span itemprop="name">Stiftskirche</span>
Stiftskirche
Anschrift: Nonntal 4
83471 Berchtesgaden
Lage: Karte zeigen
Telefonnummer: +49-8652-94680
Website: www.stiftskirche-berchtesgaden.de


Die Stiftskirche St. Peter und Johannes der Täufer wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts erbaut und ist heute eines der schönsten Ziele in Berchtesgaden. Die Stiftskirche ist an die früheren Klostergebäude des Chorherrenstiftes der Augustiner angelehnt.

Die Stiftskirche in Berchtesgaden – historische Zeitgeschichte

Die Stiftskirche zeigt eindrucksvoll verschiedene Baustile, resultierend aus Veränderungen durch Naturereignisse oder durch Kriegseingriffe sowie stetigem Weiterbau. Zu Beginn im romanischen Stil erbaut, zeigen sich einige gotische Elemente bis hin zum überwiegenden Stil der Baukunst des 19. Jahrhunderts. Der Erzbischof von Salzburg weihte im Jahre 1122 den ersten Bauabschnitt der Kirche ein und das Jahr 1150 gilt als Beginn des wichtigen Bauabschnitts, der der dreischiffigen Pfeilerbasilika gewidmet ist. Sowohl Kreuzgang, Kreuzgarten als auch die Vorhalle mit den beiden Türmen kamen erst im 13. Jahrhundert dazu.

Grabmäler, geschnitztes Chorgestühl und eine wunderschöne Orgel

Die Stiftskirche ist ein Teil eines Gebäudekomplexes und bis zum Jahre 1803 gehörte sie zum Kloster der Augustinerchorherren. Während die einstigen Klostergebäude und der Kreuzgang im Jahre 1810 in den Besitz der Wittelsbacher übergingen, dient die Stiftskirche als Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarrei St. Andreas in Berchtesgaden, im Nonntal 4. Im Inneren sehen Sie das gotische, im Jahre 1449 geschnitzte Chorgestühl, während die Altäre aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammen. Mehrere Grabmäler befinden sich im Bereich der Seitenwände. Die Berchtesgadener Stifts- und Fürstpröbste sind meist im Hochrelief in ihrer festlichen Amtstracht dargestellt – oft sogar in Lebensgröße. Die Orgel der Stiftskirche wurde einst im Jahre 1869 vom Orgelbauer Max Maerz aus München gebaut und exakt hundert Jahre später, im Jahre 1969, wurde sie vom Orgelbauer Carl Schuster aus München neu- und nachgebaut.