Steinernes Meer

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Steinernes Meer

83471Schönau am KönigsseeBayernDeutschland47.50018012.9667
Berchtesgadener Land > Schönau am Königssee > Steinernes Meer
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Steinernes Meer
Ort: 83471 Schönau am Königssee
Lage: Karte zeigen

Am Südufer des Königssees steigen steile Felswände an und markieren den Beginn des Steinernen Meeres. Über 50, mindestens 2.000 Meter hohe Gipfel und mehrere Schutzhütten laden zu genuss- aber auch anspruchsvollen Wanderungen ein.

Steinernes Meer: ein Naturparadies im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet

Auf einer Fläche von 160 Quadratkilometern weitet sich das Steinerne Meer zwischen Königssee und Saalfelden und ist damit der größte Gebirgsstock in den Berchtesgadener Alpen. Tagelang kann dort gewandert werden, ohne eine Wegstrecke zweimal laufen zu müssen. Weil keinerlei Infrastruktur existiert und das Steinerne Meer nicht durch Straßen erschlossen wurde, repräsentieren Schutzhütten wie das Kärlingerhaus, Riemannhaus oder Ingolstädter Haus wichtige Stützpunkte für Alpinisten.


Steinernes Meer: eine herrliche Tagestour

Um der Schönheit des Steinernen Meeres näher zu kommen, empfiehlt es sich ein Schiff nach St. Bartholomä zu besteigen. Alsdann erfolgt der circa 3,5 stündige Aufstieg zum Kärlingerhaus am Funtensee. Der Weg führt durch die sogenannte Saugasse und gibt den Blick auf zahlreiche Gipfel des Hochplateaus frei. Am Kältepol der Bundesrepublik angekommen, geht es nach einer deftigen Hüttenbrotzeit wieder zurück ins Tal.


Die Große Reibe

Diese vor allem unter Einheimischen geschätzte, fünftägige Bergtour verlangt nach Trittsicherheit und einer sehr guten Kondition. Bis zu sechs Stunden Fußmarsch täglich sollten für Sie kein Problem darstellen. Los geht's auf dem Jenner. Von dort aus erklimmen die Wanderer den Schneibstein, Schlumkopf und Kahlersberg. Dann erfolgt die Ankunft an der Wasseralm. Von dort aus steigt der Weg Richtung Funtensee zunehmend steiler an. Nachdem das Hundstodgatterl überschritten und das Seehorn sowie die Palfelhörner passiert wurden, geht es ins Wimbachtal hinab. Anschließend verlangt die Große Reibe noch einmal vollen Einsatz und geleitet über die Hochalmscharte zur Blaueishütte.