Marktschellenberg

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Marktschellenberg

83487MarktschellenbergBayernDeutschland47.69702913.0456
Berchtesgadener Land > Marktschellenberg > Marktschellenberg
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Marktschellenberg
Ort: 83487 Marktschellenberg
Lage: Karte zeigen

Kurz bevor die Berchtesgadener Ache die Grenze nach Salzburg passiert, rauscht sie hinter der Kirche von Marktschellenberg vorüber. Die Gemeinde, eingepfercht in ein enges Tal, wird von Berggipfeln umsäumt und wartet mit hübschen Kulturdenkmälern auf.

Die Must-Sees von Marktschellenberg

Der Untersberg bewacht das Ortszentrum, so wirkt es zumindest, und bildet bei einem kleinen Spaziergang durch die 1750-Seelen-Gemeinde eine malerische Kulisse. Die Pfarrkirche St. Nikolaus, die prächtigen Bürgerhäuser rund um den Marktplatz, die vom florierenden Handel mit Salzburg erzählen, und die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung verdienen besondere Beachtung. Letztgenanntes Highlight gehört zum einsam gelegenen Ortsteil Ettenberg und gilt als eines der schönsten Gotteshäuser Bayerns.


Naturjuwele allerorten

Entweder von Ettenberg aus oder aber ab dem Parkplatz an der Kugelmühle, wird in die Almbachklamm eingestiegen. Der drei Kilometer lange Wanderweg führt oft nur wenige Meter über dem reißenden Fluss dahin. Dieser schäumt vor allem nach der Schneeschmelze wild, lautstark und glasklar durch die engen Windungen. Fotoapparat also nicht vergessen! Unterhalb der Almbachklamm kann die einzige, noch heute betriebene Steinkugelmühle Deutschlands besichtigt werden - die kugelrunden Gebilde entstehen aus Untersberger Marmor. Der Untersberg offeriert eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten. Wer direkt in Marktschellenberg, beziehungsweise Ettenberg losläuft, braucht bis zum Berchtesgadener Hochthron knapp vier Stunden.


In der Schellenberger Eishöhle

Am Ortsausgang von Marktschellenberg startet der Wanderweg zur nach der Gemeinde benannte Eishöhle. Sie kann nur mittels eines dreistündigen Fußmarsches erreicht werden und besitzt kein elektrisches Licht. Deshalb bekommt jeder Besucher eine Karbidlampe ausgehändigt. Zwischen Pfingsten und Erntedank wird täglich ab 10 bis 16 Uhr zu jeder vollen Stunde ein Rundgang durch die Höhle angeboten. Rund 500 Meter, der bisher erschlossenen 3,6 Kilometer untertage sind für Wanderer zugänglich.