Klausbachtal

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Klausbachtal

83486RamsauBayernDeutschland47.59637712.8392
Berchtesgadener Land > Ramsau > Klausbachtal
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Klausbachtal
Ort: 83486 Ramsau
Lage: Karte zeigen

Fast scheint es, als wollte die Natur anhand vom Klausbachtal zeigen, zu welch phänomenaler Schönheit sie fähig ist. Mitten im Nationalpark Berchtesgaden gelegen, eröffnet das Klausbachtal Wanderern und Mountainbikern sagenhafte Möglichkeiten.

Klausbachtal – idyllisches Naturparadies

Das Klausbachtal liegt im westlichen Teil des Nationalparks Berchtesgaden und folgt der historischen Salzhandelsstraße bis zum Hirschbichlpass, der einstigen Grenzstation zwischen Deutschland und Österreich. Dort wo früher Salz aus Berchtesgaden in den Pinzgau transportiert wurde, befindet sich heute eine beeindruckend schöne Wanderregion. Das Klausbachtal nimmt seinen Anfang südwestlich von Ramsau, genauer am Hintersee. Vom dortigen Parkplatz sind es nur wenige Meter bis zum Klausbachhaus, der Nationalpark-Informationsstelle. Der Weg durch das Tal vom Hintersee bis an den Hirschbichl führt meist entlang des Klausbach moderat nach oben. Auf dem Weg gibt es beeindruckende Sehenswürdigkeiten, etwa die Wildtierfütterung oder eine barrierefreie Hängebrücke. Der Blick auf die Felsabstürze der Ramsauer Dolomiten ist einmalig.


Das Tal der Almen und das Tal der Adler

Ob Sie das Klausbachtal als Wanderer oder mit dem Rad erkunden, planen Sie genug Zeit ein, um die Landschaft und die Tierwelt zu bewundern. Mit etwas Glück können Sie die Könige der Lüfte beobachten – die Steinadler, denen das Klausbachtal die Bezeichnung „Tal der Adler“ verdankt. Überhaupt leben im Klausbachtal viele Vogelarten, darunter auch seltene Arten wie der Weißrückenspecht. Neben der Ragert Alm kommen Sie noch direkt an der Bindalm vorbei. Die malerische Alm ist mit vier Almkasern bestückt – zwei davon sind bewirtschaftet. Hier können Sie sich mit selbstgemachten Erzeugnissen stärken, bevor Sie das Ende des Klausbachtals erreichen. Bis zum Hirschbichl mit gleichnamigen Gasthaus ist es nicht mehr weit. Wenn Sie die rund sieben Kilometer lange Wanderung vom Hintersee bis an den Hirschbichl hinter sich gebracht haben, gibt es eine Menge Eindrücke zu verarbeiten: Sie kamen an dem Infopunkt Lawinenabgang vorbei, Sie passierten den Heiratsstein und Sie beobachteten die Wildtierfütterung. Die Ragert Alm lud zum Verschnaufen ein, bevor es die Felsstürze zu bestaunen gab. Die Hängebrücke folgte und nach dem Infopunkt Engert-Holzstube kamen schon die Bindalm und der Hirschbichl. Sie möchten in Ruhe die Eindrücke auf sich wirken lassen? Dann fahren Sie einfach mit dem Almerlebnisbus zurück bis an den Hintersee in Ramsau. Dieser verbindet Ramsau mit dem österreichischen Weißbach bei Lofer und fährt durch das Klausbachtal.