Eiskapelle

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Eiskapelle

83471Schönau am KönigsseeBayernDeutschland47.54265612.9371
Berchtesgadener Land > Schönau am Königssee > Eiskapelle
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Eiskapelle
Ort: 83471 Schönau am Königssee
Lage: Karte zeigen

Neben der Steinernen Agnes, dem Zauberwald und der Watzmann Ostwand findet sich auch die Eiskapelle auf der Liste der schönsten Geotope in Bayern, erstellt vom Bayrischen Landesamt für Umwelt. Und das vollkommen zurecht.

Die Eiskapelle – mystisch, geheimnisvoll und immer anders

Die Watzmann Ostwand ist bereits an sich eine Naturschönheit, zusammen mit der als „Eiskapelle“ bezeichneten Eishöhle am Fuße des imposanten Berges zeichnet sich ein fantastisches Bild eines Juwels innerhalb der Alpenlandschaft. Die Eiskapelle ist das tiefst gelegene Eisfeld innerhalb der Alpen. Eis- und Schneefelder säumen ganzjährig den Watzmann. Der größte Gletscher ist der Watzmanngletscher und die Eiskapelle ist das am niedrigsten gelegene Schneefeld, das das ganze Jahr Schnee bietet. Gespeist wird das Eisfeld am Fuße des Watzmanns vom Schnee des Berges. Insbesondere seinen Lawinen sorgen für das Bestehen des Eisfeldes. Ein Hohlraum im Inneren des Eisfeldes wird als Eiskapelle bezeichnet. Das untere Ende liegt auf rund 930 Höhenmetern und ist in rund einer Stunde zu Fuß von St. Bartholomä am Königssee erreichbar.

Von St. Bartholomä am Königssee zur Eiskapelle

Im Inneren gleicht die Eiskapelle am Watzmann einem mystischen Gebilde aus Gängen und Schächten. Das Tor spannt einen von der Natur kreierten Bogen, ähnlich einem Gletschertor. Wenn Sie zur Eiskapelle wandern möchten, dann fahren Sie mit dem Schiff von der Seelände in Schönau am Königssee über den Königssee nach St. Bartholomä und wandern einen Taleinschnitt zwischen der Ostwand des Watzmann und dem Hachelkopf entlang. Über den Eisbach gelangen Sie durch die raue, zerklüftete Felslandschaft bis zur Eiskapelle. Der Weg ist rund sechs Kilometer lang und gleicht nur auf dem ersten Teilstück einem schönen Wanderweg, bevor er zu einem Steig wird. Wenn der Wald sich lichtet, prangt direkt vor Ihnen die majestätische Ostwand des Watzmann – ein tatsächlich beeindruckender Anblick. Es folgt ein breites Schneefeld und je näher Sie dem Talschluss kommen, umso mehr nähern Sie sich der Eiskapelle, die an der hinteren Felswand liegt. Allerdings wird vorm Betreten des Schneefeldes gewarnt. Es können Lawinen in diesem Gebiet abgehen. Deswegen empfiehlt sich für diese Tour der Sommer. Und die Eiskapelle selbst sollte keinesfalls betreten werden, da immer wieder Eis von der Decke bricht.