Barmsteine

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Barmsteine

83487MarktschellenbergBayernDeutschland47.68678413.0721
Berchtesgadener Land > Marktschellenberg > Barmsteine
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Barmsteine
Ort: 83487 Marktschellenberg
Lage: Karte zeigen

Oberhalb des österreichischen Städtchens Hallein, thronen die Barmsteine anmutig über dem nordöstlichen Rand der Berchtesgadener Alpen. Die Barmsteine sind eine Formation zweier schmaler, freistehender Felswände, die bestens zum Klettern geeignet sind.

Die Barmsteine – goldgelber Glanz am Abend

Der Kleine Barmstein misst stolze 841 Meter. Der Große Barmstein ist zehn Meter höher, dabei verlangen beide Felsformationen absolute Trittsicherheit. Die Aussicht vom Barmstein – egal welcher – überwältigend. Vor dem Abstieg bietet ein Rundumblick das Panorama von Salzburg, dem Salzachtal, den Berchtesgadener Alpen, der Osterhorngruppe und des Dachstein. Unter Kletterern sind die Barmsteine aus Hallein aus gutem Grund äußerst beliebt. Romantische Stimmung kommt nach dem Klettern beim Anblick der Felswände auf, die bis in die späten Abendstunden den goldenen Glanz der Sonnenstrahlen widerspiegeln. Vis-á-vis zum Dürrnberg gelegen, steigen die Grenzgänger auf deutscher und österreichischer Seite gen Himmel empor.

Mehrere Klettersteige führen zum Gipfel der Barmsteins

Der Steig zu den Steinformationen beginnt an den Wanderparkplätzen am Barmsteinlehen, am Knolllehen oder an der Brauerei Kaltenhausen. Jeder Ausgangspunkt ist schnell erreichbar. Am Barmsteinlehen folgt zuerst der Kleine Barmstein, bevor sich die größere Felswand auf linker Seite anschließt. Ein anderer Steig nimmt in Marktschellenberg seinen Lauf und verbindet die Stationen Scheffau, den Tiefenbachgraben sowie Barmsteinweg miteinander. Östlich der Barmsteine bietet die Ruine Thürndl im Wald ein sehenswertes Ziel für Wanderer.

Wütete hier der Teufel?

Die beeindruckende Felsformation oberhalb der Stadt Hallein zwischen Marktschellenberg, Salzburg und dem Dürrnberg ist sagenumwoben. Einer Erzählung zufolge ist die tiefe Rinne zwischen den Erhebungen ein Werk des Teufels. Es heißt, dass sich der Teufel persönlich auf einem Barmstein sonnte und von Prozessionen sowie Weihrauchgeruch verärgert wurde. Zornig warf der üble Geselle Felstrümmer bis in die Salzach durchs Land und Wald hinunter. Die Legende besagt, dass auch heute in die Tiefe stürzende Felstrümmer noch immer ein Werk des Teufels seien.